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Zeichen der Macht im Bundesbriefmuseum

05
Sep.
-
31
Dez.2020
Zeichen der Macht im Bundesbriefmuseum
Machen eine Abmachung erst rechtskräftig: Siegel an einer Urkunde von 1513.
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Im Bundesbriefmuseum ist aktuell eine "digitale Sonderausstellung" über die eidgenössischen Siegel zu sehen.
Eine in die Dauerausstellung integrierte Computerstation informiert Besucherinnen und Besucher über die wichtigsten Zeichen der politischen Macht im Mittelalter: die Siegel.
Rechtliche Bedeutung und Selbstdarstellung
Siegel sind heute fast vollständig aus dem öffentlichen Leben verschwunden. Doch im Mittelalter war das Siegel die wichtigste Form der Beglaubigung und entsprachen den heutigen Unterschriften. Ein Bündnis wurde erst gültig durch das Anbringen der Siegel. Neben diesem praktischen Nutzen hatten Siegel auch eine grosse symbolische Bedeutung. Das Siegel war eine Art Stellvertreter, auf dem sich eine Stadt oder ein Ort selbst darstellte. Dafür wählte man Symbole, die uns teilweise noch heute vertraut sind – im Stadtsiegel von Bern war ein Bär zu sehen und in Uri dominierte schon im 13. Jahrhundert der Stier.
Hintergründe und Interessantes
Im Bundesbriefmuseum wird neu mit einer Computerstation über die mittelalterlichen eidgenössischen Siegel, ihre Form und Bedeutung informiert und erklärt, wie man sich gegen Fälscher schützte und was der Grund dafür ist, dass heute niemand mehr Siegel verwendet. Schliesslich wird der Frage nachgegangen, was die einstigen Siegelbilder mit den heutigen Kantonswappen zu tun haben – wie etwa ein Schafbock aufs Wappen von Schaffhausen kam oder warum Zürich zwar drei Heilige im Siegel trägt, diese aber vom Wappen verschwunden sind.

Gut zu wissen

Datum
Dienstag, 05. September 2017 10:00 - Donnerstag, 31. Dezember 2020 17:00
Lokalität
Bundesbriefmuseum
Bahnhofstrasse 20
6430 Schwyz
Homepage
www.bundesbrief.ch
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Veranstaltungsort

Bundesbriefmuseum
Bahnhofstrasse 20
6430 Schwyz